MdB Frank Pasemann: Bericht aus Syrien

MdB Frank Pasemann: Bericht aus Syrien

Am Abend des 28.02.2019 hatte unser Kreisverband zu einem äußerst interessanten Vortrag nach Colditz eingeladen: Herr MdB Frank Pasemann berichtete über seine Reise mit mehreren AfD-Bundestagsabgeordneten vor etwa einem halben Jahr nach Syrien. Viele Bürgerinnen und Bürger aus Colditz und Umgebung, sogar aus Freiberg, waren gekommen, um von diesem Augenzeugen über die wahren Bedingungen in Syrien informiert zu werden. Die deutschen Medien stützen sich in der Regel auf Berichte, die ein korpulenter Herr in London als "Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte" verbreitet.
So griffen diese einen vermeintlichen Giftgas-Anschlag des "Assad-Regimes" auf, der erfolgreich durch Besprühen von Kindern mit Wasserschlauch behandelt wurde...

Syrien sollte im Interesse ausländischer Mächte destabilisiert werden, um deren Interessen zu realisieren. Der syrische Präsident Assad und seine Bath-Partei stellen dabei eine stabilisierende Kraft dar. Die AfD-Bundestagsabgeordneten erhielten vielfältige Möglichkeiten, um mit kirchlichen Würdenträgern verschiedener Konfessionen, Politikern des Parlamentes und einem Krankenhaus-Direktor zu sprechen. Vom Ausland gesteuerte IS-Terroristen haben bewußt den Tod vieler Zivilisten in Kauf genommen und historische Bauwerke zerstört.

In Kürze werden die letzten IS-Terroristen ihre Stellungen räumen müssen, nicht zuletzt dank der Unterstützung durch das russische Militär, sodass der Wiederaufbau des Landes in Angriff genommen werden kann. Leider unterhält die BRD zu Syrien keine diplomatischen Vertretungen und die Bewertung zur Sicherheit in Syrien geht auf den Stand von 2011 zurück. Es wurde gar in Aussicht gestellt, dass eine Kooperation mit dem BAMF bezüglich Abgleich von Fingerabdrücken zur Identifikation von mutmaßlichen Syrern in der BRD möglich ist, allerdings gibt es kein solches Ersuchen bisher.

Hilfe zur Selbsthilfe wird in Kürze bestimmendes Thema sein. Deshalb werden in Syrien die jungen Männer mit ihren Familien zum Wiederaufbau ihrer Heimat gebraucht. Solange sie allerdings in ihrem momentanen Gastland BRD wesentlich höhere Bezüge als in ihrer Heimat erhalten, wird das ein langwieriger Prozess werden, so sich die politischen Verhältnisse in Deutschland nicht ändern sollten.

Unser Direktkandidat Jörg Dornau für den WK 25 (Grimma) bedankte sich unter Beifall bei Herrn Pasemann für seinen höchst interessanten Vortrag, stellte sich den Anwesenden vor und bat um Mitwirkung bei den in 2019 in Sachsen anstehenden wichtigen Wahlen.

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