Deutschland braucht Kinder

"Deutschland braucht Kinder" Lars Herrmann, Direktkandidat zur Bundestagswahl 2017

Langfristig werden die Sozialausgaben durch Überalterung der Gesellschaft und Zuwanderung stärker steigen als die Steuereinnahmen. Diesen Prozess will die AfD stoppen. 
Am 03.02.2017 sprach zu dieser Thematik Dr. J. Bretschneider vom Kreisverband der AfD Mittelsachsen. Er ist tätig im Bundesfachausschuss Familie (BFA) der AfD. Die Fachausschüsse entwickeln die Programmatik der Alternative für Deutschland.

Das Grundproblem der niedrigen Geburtenraten sind fehlende Perspektiven. Auch in Sachsen, im CDU/SPD regierten Niedriglohnland, dominieren Leiharbeit, befristete Jobs und familienunfreundliche Unternehmenskulturen. Darüber hinaus wurden Infrastrukturen für Familien vernachlässigt. Nun fehlen besonders in den Ballungszentren Kita-Plätze und bezahlbarer Wohnraum für junge Familien.

Die Einwanderung ausländischer Fachkräfte ist KEINE ALTERNATIVE und kann den Bedarf nicht decken. Denn in ihren Heimatländern würden jene Fachkräfte, so es sie denn gibt, de facto fehlen. Wenn es das reiche Deutschland nicht schafft, die eigene Jugend zu fördern und aus ihnen Fachkräfte zu machen, dann ist es eine Schande, aus anderen Ländern diese Personen abzuwerben. Wofür haben wir denn unzählige Ministerien in Berlin und hochbezahlte Abgeordnete? Besteht deren Aufgabe nicht darin, sich dieser Probleme – die seit vielen Jahren bekannt sind – anzunehmen?

Unsere Lösungen sind:

– Familiensplitting einführen
– Wahlfreiheit der Kinderbetreuung durch Erziehungsgehalt
– Adoptionen stärken
– Abtreibungen senken. 


Die Familie 2 plus, so Herr Bretschneider, sei das Leitbild und hoffentlich mittelfristig der Normalfall. In diesem Zusammenhang hat das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr am 03.02.2017 eine Medieninformation veröffentlicht – „Fachkräfteallianz Sachsen unterstützt die Arbeitsfähigkeit älterer Beschäftigter und engagiert sich für die Integration ausländischer Fachkräfte.“ Darin wird festgestellt: “…fast 80 Prozent der heimischen Betriebe beschäftigen heute Menschen im Alter von über 50 Jahren“.

Die Fachkräfteallianz wird nun zu Handlungsfeldern beraten, Aktivitäten bündeln und Maßnahmen anregen, so heißt es in der Mitteilung. Doch wie genau diese aussehen und ob bzw. wie die Förderung von Jugend und Familie darin vorkommt, bleibt abzuwarten.

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